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SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom 13.12.2009

Erster internationaler Einsatz

Am 13.12. wurde es nun Wirklichkeit – von den leichtathletischen Anfängen in Teutschenthal auf die internationale Bühne! Mein erster Start für den Deutschen Leichtathletikverband bei der Cross-EM in Dublin war um 10.15Uhr Ortszeit und dauerte nur kurze 15min. Nichts desto trotz war es ein Erlebnis, dass ich nicht missen möchte. Aber der Reihe nach!
Am Freitag, den 11.12. fing die Reise an. Um 11.30Uhr ging mein Flieger von Leipzig nach Frankfurt, wo ich den Rest der 37köpfigen Mannschaft traf. Von dort flogen wir nach Dublin. In der irischen Hauptstadt angekommen, gab es zuerst ein tolles Büfett zum Abendbrot! Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Shuttle zur Streckenbesichtigung. Dort bestätigte sich, was schon im Vorfeld in Internet angekündigt wurde. Die Rennen wird eine Schlammschlacht. Die Strecke war wellig und durch die zahlreichen Regenfälle im Vorfeld sehr anspruchsvoll! Den Rest des Tages verbrachten wir mit Ausruhen und mit einem kleinen Stadtbummel. Am 13.12., dem Renntag, war mein Lauf (U 20 weiblich) der erste um 10.15Uhr. Unser Shuttle fuhr 8.15.Uhr vom Hotel los, sodass wir anderthalb Stunden vor dem Start da waren und unsere Box beziehen konnten. Wir, d.h. insgesamt 6 Mädels, wärmten uns gemeinsam auf und bezogen 5min vor dem Startschuss unsere Startbox 13. Insgesamt waren wir 76 Läuferinnen aus 11 Mannschaften. Im Gegensatz zu den anderen hatten wir noch den Vorteil, dass wir die ersten auf der Strecke waren und der Kurs nicht allzu zertreten war. Sonst mit 6mm Dornen unter den Spikes, reichten hier nicht einmal die 18mm Dornen, um nicht wegzurutschen.
Vom Start an ging es gleich zur Sache! Die Favoritin, die Norwegerin Karoline Bjerkeli Grovdal setzte sich von Beginn an die Spitze und bestimmte das Tempo. Das Feld zog sich rasch auseinander und ich orientierte mich im Mittelfeld. Wir mussten auf dem Kurs insgesamt 4 km laufen, dass hieß 2 Runden. Meine Beine wurden von km zu km durch den tiefen Matsch schwerer und ich musste am Ende des Laufes leider noch einige Läuferinnen an mir vorbeilassen. Das Ziel erreichte ich letztendlich als 40., also im guten Mittelfeld.

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Als Mannschaft, für die die besten 4 Läuferinnen einer Nation in die Wertung kommen (ich war fünfte Deutsche), belegten wir zur Überraschung für alle, den 3.Platz (73Pkt). Beruhigend für mich war, dass ich auch mit meiner eingebrachten Punktzahl noch den dritten Platz für Deutschland erkämpft hätte. Gleich im Anschluss waren wir bei Mannschafts- Siegerehrung, bei der alle 6 Läuferinnen des deutschen Teams eine Medaille bekamen. Gewonnen haben die Russinnen(47Pkt.) vor den Britinnen (51Pkt).

Danach hatten wir den Vorteil, dass wir entspannt die darauffolgenden Läufe uns anschauen konnten. Am Abend gab es dann noch ein Abschlussbankett, an dem alle Nationen teilnahmen. Den darauffolgenden Tag ging unser Flieger 12.20Uhr von Dublin aus heimwärts nach Frankfurt.
MH (13.12.2009)
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