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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom 25.04.2010 

Sensationelle Leistungen beim 25. Hamburg-Marathon

Um Punkt 9:00 Uhr gingen am 25. April 2010 insgesamt 15147 Läufer (gemeldet 20185) beim 25. Hamburg- Marathon an den Start. Bei strahlend blauem Himmel feuerten mehr als 850.000 Zuschauer mit quietschenden Tröten, knatternden Rasseln, viel Musik, Plakaten und lauten Rufen die Läufer und Läuferinnen an. Gegen Mittag erreichte das Thermometer bereits frühlingshafte 21 Grad.

Die für einen Marathon hohen Temperaturen forderten unter den Läufern ihren Tribut. Das DRK hatte bei diesem gut organisierten Lauf alle Hände voll zu tun. Insgesamt mussten 430 Hilfseinsätze gefahren und 55 überforderte Läufer ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese Zahlen belegen, dass man einen Marathonlauf nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Gut trainiert und voller Enthusiasmus, mit gehörigem Respekt aber ohne Angst, gingen auch zwei Läufer unseres Vereins, Patrick Richter und Rüdiger Stolz, die 42,195 Kilometer mit unterschiedlichen Zielsetzungen an. Während ich bei meinem 7. Marathon endlich die 4 Stundenmarke knacken wollte, versuchte Patrick bei seinem 4. Marathon die Schallmauer von 3 Stunden zu durchbrechen. Nach ca. 950 Trainingskilometern in diesem Jahr fühlte ich mich so gut wie noch nie vorbereitet. Während des Laufs bestätigte sich dieses Gefühl auch. Gleichmäßig und ohne große nennenswerten Probleme, spulte ich diesen Marathon herunter. Meine Zwischenzeiten über jeweils 10 Kilometer lagen zwischen 51 und 55 Minuten. Die Halbmarathonstrecke absolvierte ich in 01:51:50 Stunden. Damit lag ich in meinem Zeitplan. Mit einer Endzeit von 03:47:36 Stunden und nicht voll ausgepowert, habe ich mein persönliches Ziel erreicht. Damit konnte ich meine guten Trainingsleistungen erstmals bei einem Marathonlauf umsetzen und bestätigen. Jetzt fühle ich mich als richtiger Marathonläufer!

Patrick erreichte das Ziel nach 2:55:38 Stunden und einer Halbmarathonzeit von 1:23:56 Stunden, zwei neue persönliche Bestzeiten die er selber vorher kaum für möglich gehalten hatte. Wissenswertes: Quelle BILD Hamburg vom 26.04.2010 Sieger: Wilfried Kigen (35) Kenia 2:09:22 Stunden; Siegprämie 10.000 Euro Sharon Cherop (26) Kenia 2:28:38 Stunden; Siegprämie mit Ehemann Mathew Kibowen (5. Platz Männer) 11.000 Euro. Horst Preisler (74) mit mehr als 1600 Marathonläufen (Weltrekord ) 5:10:21 Stunden Die mehr als 2600 Helfer verteilten 540.000 Pappbecher mit Wasser, 180.000 Bananenstücke und 34.000 Liter Sportgetränke.

Rüdiger Stolz (25.04.2010)

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