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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom 06.11.2011 

„Höhen“ und „Tiefen“ im 2. Halbjahr

Auch im 2. Halbjahr war ich läuferisch nicht untätig. Da sich meine Laufplanung auf den Marathon konzentriert, nahm ich öfters als Einzelkämpfer an Laufveranstaltungen im 2. Halbjahr teil.

Hier sind u.a. folgende Läufe zu nennen:

- 10. St. Jakobuslauf am 24.07.2011 in Hettstedt im Halbmarathon=> Platz 2 in der AK 45

- 2. Lieskauer Volkslauf am 07.08.2011 über 8 km => Platz 1 in der AK 45

- 10. MDM in Halle am 04.09.2011in Halle im Halbmarathon => Platz 35 AK 45

- 34. Harzgebirgslauf am 08.10.2011 in Wernigerode im Halbmarathon => Platz 36 AK 45

- 26. Oldenburger Citylauf am 16.10.2011 in Oldenburg im Marathon => Platz 18 AK 45

- 14. Internationaler Kristall-Lauf in Sondershausen am 05.11.2011 über 10,6 km => Platz 19 AK 40-49

 

Ich möchte mich hier lediglich auf die 3 letzten Läufe beschränken.

 

34. Harzgebirgslauf am 08.10.2011 in Wernigerode

An diesem Lauf habe ich bereits 8- mal teilgenommen. Er zählt für mich mit zu den schönsten Landschaftsläufen. In diesem Jahr sollte dieser eigentlich nur ein Trainingslauf werden, da ich in der darauf folgenden Woche den Marathon in Oldenburg laufen wollte.

Die Wetterverhältnisse in diesem Jahr waren nicht gerade optimal. Auf dem Brocken herrschte durch den Sturm eine gefühlte Temperatur von –17° C bei einer geschlossenen Schneedecke von 4 cm. Die Halbmarathonläufer blieben aber davon verschont, da die Strecke „nur“ über den Ilsenstein führte.

Insgesamt nahmen ca. 800 Läufer am Halbmarathon teil. Start war in Wernigerode. Nach 9 km durch den Wald erreicht man Ilsenburg mit der ersten Verpflegungsstelle mit leckerem Haferschleim.

Danach geht es richtig zur Sache. Es folgt ein ca. 3 km langer Anstieg zum Ilsenstein. Da es für mich nur ein Trainingslauf war, konnte ich es ziemlich locker angehen. Am Ilsenstein hatte ich bereits einen Rückstand zu meiner Bestzeit von ca. 3 Minuten. Ich malte mir eine Zeit von 1:55 h aus. Nach diesem Serpentinenanstieg läuft man das Rennen mit einer gewissen Streckenkenntnis nach Hause. Ich habe dann auch nicht mehr auf die Uhr geschaut und locker ohne Überbelastung das Ziel in Wernigerode erreicht. Zu meinem Erstaunen bin ich mit 1:50:52 h über die 23 km Bestzeit gelaufen, die eigentlich nicht geplant war. Hier geht noch was.

 

26. Oldenburger Citylauf am 16.10.2011

 

Eine Arbeitskollegin machte mich auf diesen Lauf aufmerksam. Da ich nicht schon wieder in Dresden starten wollte, entschloss ich mich meinen 2. Marathon in diesem Jahr, dort zu absolvieren. Die Vorbereitung zum Marathon verlief nicht optimal. Zumal ich eine Woche vorher den Harzgebirgslauf bestritten hatte.

Am Start, im Zentrum dieser sehr schönen Stadt, herrschten für einen Marathon fast optimale Temperaturen von 5° C und Sonnenschein.

Vergleichen kann man diesen Citylauf, gemessen an der Läuferzahl, mit unserem MDM. Vom Profil her ist dieser wunderschöne Rundkurs, der 2 mal zu durchlaufen war, sehr flach, typisch „Hoher Norden“. Die Organisation und die Begeisterung waren super. Diesen Lauf kann man ohne Weiteres für schnelle Laufzeiten empfehlen.

Bei meinem 10. Marathon hatte ich die Startnummer 100. Ein gutes Omen?

Der gemeinsame Startschuss für die Starter über 10 km, Halbmarathon und Marathon um 10:15 Uhr auf dem Theaterwall durch den Oberbürgermeister leitete einen tollen Lauftag bei hervorragenden äußeren Bedingungen ein.

Da mir doch noch der Harzgebirgslauf in den müden Knochen steckte, schraubte ich meine Erwartungen herunter. Allerdings hatte ich eine Zeit von 3:40 h anvisiert. Die Halbmarathonmarke passierte ich bei 1:43 h. In der 2. Runde machte sich dann doch der vorherige Lauf bemerkbar. Am Ziel war ich dann in der doch noch guten Zeit von 3:37 h. Oldenburg war ein gelungener Saisonabschluss.

 

 Mittlerweile bin ich in der Lage, meine Marathonläufe in Zeiten zwischen 3:30 h und 3:40 h zu laufen. Ich darf nicht an meine ersten Marathonläufe zurückdenken...

 

14. Internationaler Kristall-Lauf am 05.11.2011 in Sondershausen

Nach dem bergigen Harzgebirgslauf, dem „topfebenen“ Oldenburger Citylauf, zog es mich jetzt als besonderes Highlight in die „Tiefe“.

Es sollte für mich ein Spaßlauf werden- ich hatte mich geirrt.

Der Lauf im stillgelegten Brügmann- Schacht in 700m Tiefe wurde erstmals 1998 organisiert. Aus sicherheits- und logistischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 550 Teilnehmer begrenzt.

Die Strecke führt über einen Rundkurs von 5,3 km in 700m Tiefe und muss zweimal gelaufen werden. Der Höhenunterschied beträgt je Runde 120 Meter. Erschwerend kommt noch die hohe Temperatur und die trockene, salzhaltige Luft hinzu. Trinken ist sehr wichtig. Die Luftfeuchtigkeit lag bei 30%. Aus Sicherheitsgründen darf nur mit Helm gelaufen werden.

Ebenso sollte man keine Platzangst haben, da auch dunkle enge Stellen zu durchlaufen waren. Erfahrene Läufer hatten auch Lampen dabei, ich leider nicht!!!

Nach dem pünktlichen Massenstart ging es einige Minuten ständig bergauf und bergab. Ich kann hier nur ungefähre Zeitangaben angeben, da hier unten jegliches Entfernungsgefühl verloren geht und GPS nicht funktioniert. Nach diesem kurzen Abschnitt kam dann der Hammer mit Namen „Die Mauer“ mit einer Steigung von bis zu 20% . Ich kann nicht sagen, wie weit die Strecke war. Es hat sehr viel Willen erfordert, um nicht zu gehen. Durch die Dunkelheit konnte man auch das Ende der Steigung nicht einsehen. Insider sprachen von über einem Kilometer.

Die Bergabpassagen konnte ich bei der Dunkelheit nur nach „Gehör“ laufen. Ich habe bis dahin nicht gewusst, wie lang sich eigentlich eine Sprintstrecke von 5,3 km ziehen kann. Nach 55:32 Minuten erreichte ich als 58. der Gesamtwertung ziemlich fertig das Ziel.

 

Als Lohn für die Mühe erhielt jeder Läufer einen kleinen Pokal mit einem Salzkristall. Die Organisation mit hohem logistischen Aufwand durch den Verein, SC Impuls Erfurt, war hervorragend. Diesen ungewöhnlichen Lauf kann ich nur empfehlen. Beim nächsten Mal werde ich aber eine Lampe und eine „Bergsteigerausrüstung“ mitnehmen. Übrigens kann man hier unten auch einen Marathon laufen,... ICH NICHT…na ja… noch nicht!!!

(Rüdiger Stolz 16.11.2011)

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