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Abteilung Leichtathletik
(1606)
 des SV 1885 Teutschenthal e.V.
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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom 29.06.2014 

B2RUN Lauf

Eine Großstadt wie Hamburg, in der ich seit zwei Monaten arbeite, eröffnet natürlich größere Möglichkeiten, an einen Laufwettkampf teilzunehmen. So folgte ich am Donnerstag der Einladung der Firma BIOBOB und nahm am B2RUN Lauf teil-eine Laufserie, bei der in verschiedenen Städten Läufe ausgetragen werden, wo ansässige Firma teilnehmen. Die Veranstaltung selber nennt sich die deutsche Firmenlaufmeisterschaft, was aber anzuzweifeln gilt, da es noch andere große deutsche Firmenläufe in Deutschland gibt, zu nennen sei hier der in Frankfurt. Als ich nicht mal drei Wochen in Hamburg arbeite, kam die Anfrage von BIOBOB, ein Unternehmen, welches Firmen in Hamburg mit Bio-Obst beliefert, ob es Interessenten an einer Teilnahme an diesem Event gibt. Natürlich sagte ich zu und befand mich am 3.7. Um 19:30 Uhr mit 4000 anderen Läufer/Innen, Mitarbeiter der Post, DAK, Allianz... an der Startlinie zum 6 km Lauf. Kourios war die Ausschreibung des Veranstalters, der es denjenigen Startern erlaubt, vorne im Bereich der Startlinie zu stehen, wenn sie 10 € mehr als die "normalen" Starter bezahlten. Da ich leider nicht in den Genuss solch einem Privileg war und es trotz beherzten Versuch nicht geschafft habe, in den vorderen Bereich zu schmuggeln, musste ich mich in den nachfolgenden Block stellen. Dort gesellte ich mich zu vielen anderen schnellen Läufern, die ebenfalls schlechter Laune waren aufgrund der vor ihn stehenden 20 m Läuferschlange, die hauptsächlich aus Gelegenheitsläufer bestand. Nach überstandenem Heiratsantrag erfolgte der Startschuss und wir weiter hinten stehenden Läufer rannten auf die uns vor stehenden Läufer auf. Natürlich erfolgte hier in den nächsten 500 m der eine oder andere Schubser, um möglichst die langsameren Läufer hinter sich zu lassen. Ob das der Sinn des Veranstalters ist, kann ich nicht beurteilen. Auf der Strecke wurde meine Meinung, Hamburg sei flach und mit wenig Bergen ausgestattet, nun vollends vernichtet. Die Strecke verlief im Volkspark rund um die IMTECH Arena, in der der HSV vergangene Saison den Abstieg gerade so verhindern konnte. Es ging häufig Anstiege hinauf, die zwar nicht steil, dafür langgezogen waren. Da ich nicht wusste, wer am Start alles vor mir gestartet ist, wusste ich auch nicht, auf welcher Position ich mich befand. Erst einen Kilometer vor dem Ziel hörte ich die Zuschauer sagen, dass ich wohl führen würde. Sicherlich ein Highlight dieses Laufes ist der Zieleinlauf in der HSV-Arena. Wo sonst Du Fußballer spielen, durften jetzt die Läufer ran. Es war schon ein toller Moment, als erste Frau nach 22:10 min (brutto 21:56 min) in die Arena zu laufen. Empfangen wurde man von vielen Zuschauer und dem Moderator. Nach dem Verzehr von reichlich Obst von BIOBOB machte ich mich auf dem Weg zur Siegerehrung, die schnell im Anschluss stattfand. Dort erwarteten mich einige Überraschungen. Da auch Erdinger Sponsor der Veranstaltung war, gab es sowohl für die Siegerin als auch dem Sieger ein 3 L großes Erdinger Bierglas. Glas Erdinger, dass auch noch mit 3 L Erdinger Alkoholfrei gefüllt war. Es ist Brauch, dass der Sieger dieses auf der Bühne (auf Ex) austrinkt. Wer mich kennt, weiß, dass ich hier vor echten Schwierigkeiten stand. In diesem Moment wünschte ich mir, doch an zweiter Stelle zu stehen. Somit nahm ich einen kleinen Schluck, der aber irgendwie nur aus Schaum bestand und sah mich meiner Auffassung bestätigt-es gibt wahrlich bessere Getränke. Zum Glück konnte ich den Moderator überzeugen, dass ich im Laufen besser als im Trinken sei. Als ich nun meine Preise alle entgegen genommen habe, stand ich vor dem nächsten Problem. Wie schaffe ich das Glas, natürlich ohne Inhalt, mit dem Fahrrad in meine Wohnung, die 24 km weg lag? Dies bewältigte ich ebenfalls, eingewickelt in ein Handtuch. Spannend war dabei mehr, dass ich beim durchlaufen des Stadion, noch mit vollem Glas, viele neue, vorallem männliche, Freunde kennen gelernt habe. Doch trotz vieler erstaunter Blicke bezüglich des Glases, musste ich noch gute zwei Liter Bier in den Rasen des HSV versenken. Doch nicht nur Bier gab es zu gewinnen. Auch einen Gutschein von Erdinger war dabei, worüber ich jetzt noch rätsle, wer das ganze Bier trinken soll?! Aber auch das sollte es nicht gewesen sein. Da dies eine Serie aus mehreren Läufen ist, qualifiziert sich der Sieger für das Finale in Berlin im September. Somit gehöre auch ich zu den glücklichen, den sowohl Anreise als auch Hotel wird vom Veranstalter gesponsert. Somit eine Veranstaltung, die sich für mich mehr als gelohnt hat und die im September ihren weiteren Lauf nimmt.

(MH 03.07..2014)

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(ab 10.04.2018)
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